Finanzierung

Neue Gesetze, Kundenanforderungen und Wettbewerbsbedingungen erfordern neue Finanzierungsmodelle. Unternehmen müssen sich mit diesen veränderten Bedingungen auseinandersetzen und stehen vor der Problematik, diese in ihrem Geschäftsmodell zu berücksichtigen. Welche Möglichkeit verbindet diese neuen Einflüsse und Anforderungen?

Hersteller stehen häufig vor der Entscheidung welche Finanzierungsform sie ihren Kunden anbieten sollen.
Besonders bei der Anschaffung von mehreren Maschinen oder hohen Anschaffungskosten kann aus steuerrechtlicher Sicht und in Bezug auf das Risiko Leasing die geeignetste Form sein. Aufgrund veränderter steuerrechtlicher Faktoren und Schwankungen in der Produktionsauslastung besteht zunehmend die Nachfrage nach verbrauchs- und nutzungsbasierten Leasingmodellen, dem sogenannten "PAY PER USE".

Finanzierung

Da für die meisten Hersteller das Leasinggeschäft keine Kernkompetenz bzw. kein Kerngeschäft darstellt sind diese auf externe Leasingpartner angewiesen. Die Leasinggesellschaft übernimmt hierbei mehrere Aufgaben. Diese bestehen in dem kompletten Service wie Beratungsleistungen, Vertragsabwicklungen, Kalkulationen, Planungen, Absicherungen etc. und übernehmen das Risiko der Finanzierungen. Zusätzlich besteht im Hinblick auf die Bilanzierung der Vorteil, dass der Leasinggeber dieses in seiner Bilanz aufnehmen muss. Als Mehrwerte für die Hersteller ergeben sich bei Einbindungen von Leasinggesellschaften Cross-Sellingmöglichkeiten durch die kostenlose Bonitätsprüfung, das zu einem ganzheitlichen Lösungsansatz und nicht nur einem reinen Produktverkauf beiträgt und schlussendlich die Kundenbindung begünstigt.

Die Vorteile des Leasings im Allgemeinen bestehen darin, dass das Eigenkapital geschont wird, die Liquidität aufrecht erhalten bleibt, die Raten steuerlich absetzbar sind und am Laufzeitende die gebrauchte Maschine gegen eine neue Maschine ersetzt wird. Zusätzlich unterliegen die Kosten dem Nutzen der Maschine, da sich diese selbst trägt. Seit geringer Zeit gibt es eine weiterentwickelte Form des Leasings, das nutzungs- und verbrauchsbasierte Leasing auch "pay per use" genannt. Diese weiterentwickelte Form setzt an dem Nutzen bzw. Auslastung der Maschine an. Hierbei gibt es keine fixen Raten mehr wie bei der klassischen oder älteren Leasingform, sondern eine Rate die sich an die Nutzung bzw. Auslastung und den tatsächlichen Verbrauch der Maschinen anpasst. Ist die Maschine stärker Ausgelastet und wird mit ihr in dieser Zeit mehr erwirtschaftet passt sich die Leasingrate an. Das heißt, in den Zeitintervallen in denen die Maschinen mehr benutzt werden und mehr Geld verdient wird, ist die Leasingrate höher als in Zeiten, in denen weniger Geld verdient wird. Aus monetärer Sicht ist durch eine im Vorfeld vereinbarte Nutzungsdauer und Abrechnung diese weiterentwickelte Form des Leasings nicht teurer oder günstiger als die alte bzw. klassische Leasingform, sondern flexibler und passt sich an die Auslastung in dem Unternehmen an. Zusätzliche Vorteile bestehen darin, dass in dieser Rate nicht nur die Maschine enthalten ist sondern meist auch Service- und Wartungsleistungen falls diese gewünscht werden. Dadurch können die Kosten klar zugeordnet werden. Ist das Unternehmen kapitalmarkt- oder börsennotiert sind in dieser weiterentwickelten Form des Leasings Vorteile im Kontext des IFRS 16 zu sehen.

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